Abschließender Kommentar zu Hot Potatoes (Modul 2.4)

8 12 2007

Es ist wie bei vielen Neuen Medien: Sie bringen nicht nur Vorteile mit. Man muss genau überlegen, ob der Einsatz für das angestrebte Lernziel Sinn macht. Bei vielen technischen Hilfsmitteln muss man außerdem Aufwand und Nutzen exakt gegenrechnen, sonst bastelt man nämlich schnell stundenlang an Hot Pot Übungen rum, die dann nach 20 Minuten Unterricht durch sind …

Bei meiner Übung mit Hot Potatoes hab ich mir zum Beispiel gedacht, dass eine Integration in das Projekt “Blog im Unterricht” des 1. Moduls Sinn machen würde und daher ein Multiple-Choice-Quiz für die Schüler entwickelt, dass sie mit Hilfe des Odyssee-Blogs lösen können. Die Produktion hat locker 30 Minuten gekostet, der Einsatz im Unterricht beläuft sich auf 20 Minuten und stellt nur ein Zusatzfeature dar, um ein paar Lerninhalte zu wiederholen…

Also, Hot Potatoes wird sicher noch öfter zum Einsatz kommen, allein schon, um die Bedienung des Programms zu routinieren und damit langsfristig Zeit zu gewinnen. Außerdem bietet es sich immer noch gut zum Üben vieler Testformate an, die noch Lückentexte oder ähnliches einsetzen.





Kartoffelsalat (Hot-Pot-Übung, Modul 2.3)

1 12 2007

So, ich habe eine Übung mit Hot Potatoes fertig gestellt. Habe mir gedacht, dass eine Integration in das Projekt „Blog im Unterricht“ des 1. Moduls Sinn machen würde und daher ein Multiple-Choice-Quiz für die Schüler entwickelt, dass sie mit Hilfe des Odyssee-Blogs lösen können. Sämtliche Antworten können sie dort in den Texten der anderen Klassen, die mitgespielt haben, finden. Einige Antworten sind ein wenig knifflig, für eine Antwort müssen sie sich die Power-Point-Presentation der Klasse aus Polen ansehen, die dort zum Download bereit steht.

Leider kann man die Hot-Pots-Übungen nicht in den WordPress-Blog einbauen, weil Java-Script nicht akzeptiert wird, daher kann ich die Übung nur hier als Download (PDF) anbieten oder ihr schaut euch die Textversion auf der Extra-Seite hier im Blog an.





Anmerkungen zu Hot Potatoes-Übungen (Modul 2.2)

24 11 2007

DIE THEORIE:

  • Hot Potatoes eigne sich besonders, um sämtliche Formen von Übungen im Fremdsprachenunterricht online anzubieten: Zuordnungsübungen, Lückentexte, Multiple Choice, Freie Texteingaben, Kreuzworträtsel usw. (siehe auch die deutschsprachige Seite von Rüdiger Klampfl)
  • Hot Pot eigne sich besonders, um Selbstgesteuertes Lernen zu fördern: „sinnvoll erscheint in diesem Zusammenhang die Entwicklung von Medienkompetenz durch selbstgesteuertes Lernen, wie es etwa die Entwickler-Software Hot Potatoes ermöglicht. Das JMix-Modul eignet sich besonders für die Entwicklung von interaktiven Übungen zum Satzbau und zur Einübung von Satzbaumustern, was grammatischer Schwerpunkt der gegenwärtigen Unterrichtsreihe ist“ (siehe Bericht zum „Selbstgesteuerten Lernen“ auf Lehrer-Online)
  • Hot Pot eigne sich besonders, um „Lernen lernen“ zu fördern (siehe Bericht zur „Wortschatzarbeit …“ auf Lehrer-Online)

DIE PRAXIS:

  • Es gibt wirklich eine große Menge von Übungen zu allen möglichen Lernfeldern, da bräuchte man eigentlich keine eigenen mehr erstellen – wenn man denn den Überblick behalten könnte und immer gleich die passende Übung finden würde …
  • Darüber hinaus muss der Lehrer nicht nur die Übungsseiten mit Hot Pot selbst erstellen, sondern eben auch die Online-Umgebung (zum Beispiel auf dem Schulserver), d. h. er muss mindestens grundlegende Kenntnisse von HTML haben (von CSS, Perl, PHP, Java oder XML ganz zu schweigen). Da diese Kenntnisse nicht immer besonders fundiert sind (meine im übrigen auch nicht), ist die Navigation oder grafische Gestaltung einer solchen Website dann schon mal sehr „selfmade“, aber noch lange kein gutes „SELFHTML„: problematische Navigation zum Beispiel bei Hank Schwab, wo selbst am Ende der Übung kein Back-Link zum Hauptmenü kommt; akzeptable Menüführung und einheitliches Layout bei den Online-Übungen von Ralf Kinas; optische Gestaltung mangelhaft zum Beispiel bei Michael Möbius, auch die Menüführung ist nicht besonders einleuchtend … dann doch lieber eine schlichte Grafik und einfache Menüs wie bei Ilpo Halonen.
  • Auf GermanTeaching.com gibt es ein kostenpflichtiges Angebot, wenn ich das richtig sehe. Und was soll ich mit Quia für $49 US, wenn Hot Pot gratis ist?




Heiße Kartoffeln und andere Arbeitstiere (Modul 2.1, erster Eindruck)

20 11 2007

Die GI-Seite „Übungen selbstgemacht“ ist super, wenn man auf die Schnelle eine Übung machen will. Mit dem Programm kann man aus eigenen Texten sehr einfach Lückentexte, Zuordnungsübungen oder Sortierübungen machen und diese dann ausdrucken oder in die eigene Textverarbeitung einfügen. Gegen den Funktionsumfang von Hot Potatoes kommt es allerdings nicht an.

Hot Potatoes habe ich schon vor drei Jahren mal kennen gelernt, inzwischen ist die Software gründlich überarbeitet worden. Die Funktionen sind stark erweitert worden, die Ausgabe als Web-Datei ist natürlich grundsätzlich super, nur leider habe ich noch keinen eigenen Web-Space um die Übungen zu hosten und die Schule habe ich noch lange nicht so weit, dass wir dort eine Lernumgebung bekommen…

Das sollte allerdings bald das Ziel sein, damit Arbeitsblätter online von den Schülern bearbeitet werden können. Und zwar als zusätzliche (freiwillige?) Aufgabe zum Beispiel in Wochenplanarbeit. Weiterer Vorteil: Man kann unterschiedliche Level einbauen und so binnendifferenzieren.